Elektronik-Land 2017

»Elektronik-Land 2017«, der Preis des Landes Salzburg für elektronische Musik, ist eine österreichweit einzigartige Auszeichnung für elektronische Musik.
Die Ausschreibung hat das Ziel, besonders junge KomponistInnen und ProduzentInnenzu fördern, welche einen besonders innovativen Zugang im Umgang mit elektronischer Musik suchen.
Die Liste der PreisträgerInnen der vergangenen Jahre zeigt, welche ausgezeichnete Qualität elektronisches Musikschaffen in Salzburg hat. So wurden in der Vergangenheit KünstlerInnen wie Oliver Johnson (Dorian Concept), Marlene Hirtreiter, Tanja Fuchs, Hüseyin Evirgen, Gregor Ladenhauf (Ogris Debris, Zan Shin), Marco Döttlinger und Martin Löcker ausgezeichnet.
Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Land Salzburg in Zusammenarbeit mit der ARGEkultur. Der Elektronik-Land Preis 2017 umfasst Preise in der Gesamthöhe von 9.000 Euro und wird in zwei Kategorien vergeben (allgemeine Kategorie, interdisziplinäre Projekte).
Zentrales Kriterium für die Vergabe der Preise ist konzeptionelle und formale Innovation sowie eigenständiges Sounddesign und eine professionelle technische Umsetzung.
BewerberInnen können jeweils bis zu drei Musikstücke einreichen oder sich mit einem interdisziplinären Projekt bewerben. Damit entspricht die Ausschreibung einem wesentlichen Bereich der künstlerischen Arbeitspraxis, da elektronische Musik häufig für Installationen, Filme, Videos, Performances u.a. komponiert und eingesetzt wird.
Das Land Salzburg und die ARGEkultur werden die ausgezeichneten Einreichungen veröffentlichen. Die BewerberInnen erklären sich bereit, dass die eingesandten Musikstücke bzw. das interdisziplinäre Projekt unentgeltlich veröffentlicht werden dürfen.
Die PreisträgerInnen werden im Rahmender Verleihung der Salzburger Kunstpreise am 28. November 2017 ausgezeichnet.
Sie haben auch die Möglichkeit, ihr musikalisches Schaffen im Rahmen einer Veranstaltung im Dezember 2017 in der ARGEkultur live zu präsentieren. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt durch eine unabhängige Jury im Rahmen einer öffentlichen Jurysitzung.

Bereitgestellt von
Dachverband Salzburger Kulturstätten

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