Performance

Kulturforen und Botschaften

Die auslandskulturellen Agenden des BMEIA werden durch österreichische Kulturforen in 29 Städten umgesetzt. Die Kulturforen verstehen sich als Servicestellen für Kulturschaffende und Wissenschaftler_innen aus Österreich. Sie entwickeln lokal abgestimmte Programme und Projekte mit Institutionen aus den Bereichen Kultur und Wissenschaft in ihrem jeweiligen Gastland. Und sie unterstützen Kulturschaffende und Kulturinstitutionen bei ihren Bemühungen im Aufbau von Kontakten und Netzwerken im und ins Ausland.

Programm INTPA – Internationales Netz für Tanz und Performance Austria

Gefördert werden Auslandsgastspiele künstlerischer Produktionen von in Österreich arbeitenden Choreograf_innen und Performer_innen (in Zusammenarbeit mit Tanzquartier Wien, BMEIA und BKA.Kunst). Antragsberechtigt sind Veranstalter_innen mit Sitz in Europa, ausgenommen Österreich. Die Entscheidung wird von einer Jury getroffen.
TERMINE     Der Antrag muss mindestens zwei Monate vor dem geplanten Spieltermin per E-Mail bei INTPA eintreffen.
 

Förderungen der Kultursektion des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA)

Gefördert werden innovative kulturelle oder wissenschaftliche Projekte im In- und Ausland mit kulturpolitischem Inhalt sowie zur Verankerung außenpolitischer und auslandskulturpo- litischer Zielsetzungen in der breiteren öffentlichen Wahrnehmung. Die Antragstellung erfolgt 59formlos mit detaillierter Projektbeschreibung sowie Kosten- und Finanzierungsplan.
TERMINE Antragstellung jederzeit möglich

Shift

Shift ist ein Programm zur Förderung innovativer Kunst, das 2015 das erste Mal ausgeschrieben wurde. Genauere Informationen müssen den Ausschreibungen entnommen werden.
Aus der Ausschreibung für 2016:
Mit SHIFT werden 30 eingereichte Projekte mit festen Summen gefördert.
SHIFT (1) 5 Projekte zur Umsetzung künstlerischer Vorhaben zu je € 100.000.-
SHIFT (2) 5 Projekte zur Umsetzung künstlerischer Vorhaben zu je € 50.000.-
SHIFT (3) 5 Projekte zur Umsetzung künstlerischer Vorhaben in Kooperation mit etablierten Institutionen zu je € 50.000.-

Kunst im öffentlichen Raum (KÖR)

Die KÖR Kunst im öffentlichen Raum GmbH hat die Aufgabe, den öffentlichen Raum der Stadt Wien mit permanenten bzw. temporären künstlerischen Projekten zu beleben. KÖR wickelt künstlerische Projekte ab, erteilt Aufträge an Künster_innen, lobt künstlerische Wettbewerbe für Projekte im öffentlichen Raum aus, vergibt auch Förderungen an Künstler_innen bzw. Projektträger_innen und setzt damit verbundene Tätigkeiten (Symposien, Publikationen, Vermittlungsprogramme u. a.) um.

Projektförderung (Stadtteilkultur und Interkulturalität)

Gefördert werden Kulturprojekte in allen Stadtteilen, Kunst- und Kulturprojekte in interkulturellem sowie in internationalem Kontext wie Konzerte, Performances, Ausstellungen, kulturelle Feste und andere Veranstaltungen.
 
TERMINE Ansuchen können jederzeit gestellt werden, mindestens sechs Wochen vor Durchführung einer Veranstaltung, bei Jahresprogrammen bis spätestens 31. März des Jahres.

Bau- und Investitionskosten (Darstellende Kunst)

Vergeben werden Zuschüsse zur Aufrechterhaltung und Instandhaltung von bestehenden
Veranstaltungsstätten, vor allem von Theaterräumen.
Der Topf für Zuschüsse zu Bau- und Investitionskosten wird immer kleiner. Entsprechend
können immer weniger Zuschüsse aus diesem Topf vergeben werden. Es ist unklar, wie sich
diese Förderung weiterentwickelt.
TERMINE Einreichungen sind jederzeit möglich.

Konzeptförderung (Darstellende Kunst)

Gefördert wird der gesamte Betrieb einer Einrichtung der darstellenden Kunst über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren. Die Konzeptförderung kommt für neu gegründete Gruppen eher nicht infrage.
Die Entscheidung über Konzeptförderungen werden von der Kulturabteilung aufgrund von Empfehlungen eines Beirates gefällt.
TERMINE Alle vier Jahre wird ein Einreichtermin festgesetzt (z. B. 30.4.2016 für den Zeitraum
1.1.2018–31.12.2021).

Ein- und mehrjährige Förderungen für Projektreihen (Darstellende Kunst)

Unterstützung der Durchführung von Projektreihen und längerfristigen Arbeitsprozessen
sowie der Aufrechterhaltung von ganzjährig genutzten Strukturen durch ein- und mehrjährige
Förderungen für Häuser und Gruppen, die auf eine kontinuierliche Ensemblearbeit
verweisen können. Für Erstantragsteller_innen kommen diese Förderungen eher nicht in
Betracht.
Die Entscheidung über Förderungen werden von der Kulturabteilung auf Basis von Empfehlungen
des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance gefällt.

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